Freitag, 12. Juni, 19:00 Uhr: Stammtischabend im Restaurant Zum Pilz
Ort: Restaurant Zum Pilz, Düsterlohe 44 in Barmstedt, 53.78887, 9.75263
Wir machen einen Stammtisch im Biergarten (draußen) und informieren über aktuelle Naturthemen rund um unsere Tätigkeit im Naturschutz.
Die Zählung auf den beiden Orchideen Standorten in Hasloh und Gr. Offenseth-Aspern 2026 konnte dieses Jahr schon Mitte Mai, also früher als sonst durchgeführt werden. Trotz des sehr regenarmen Frühjahres können wir für Hasloh mit 1050 Pflanzen einen sehr guten Bestand und auf der kleinen Fläche in Aspern mit 193 Exemplaren einen besseren Bestand als 2025 vermelden.


Am Zufluss der Höllenbek in die Krückau haben wir seit Jahren zwei einzelne Teiche.
Aus Spendengeldern wurden ein Baggereinsatz finanziert, bei dem diese Teiche zu einem großen Gewässer zusammengelegt wurden. Den Bodenaushub haben wir uns zu Nutze gemacht, um dort eine Doppelbrutröhre für Eisvögel einzubauen.
Unsere beiden technisch versierten Mitglieder Wolfgang Herrmann und Günter Schliemann konnten das Projekt, nach einiger Vorarbeit, im April zusammen mit anderen Helfern abschließen.



Wertvolle Heide Fläche in den Heeder Tannen wurden am 21. März von Brombeeren und Sträuchern befreit. Die Fläche wurde vorher teilweise maschinell abgeplackt, um eine neue Heide Entwicklung zu fördern.




Auf der Jahreshauptversammlung am 19. Februar 2026 wurde Günter Schliemann für 34 Jahre Tätigkeit als Kassenwart geehrt.

Am 7. Februar wurden ca. 50 Birken am Graben im Offensether Moor entfernt, um den Wasserentzug durch die Birken zu stoppen.



Dem NABU Barmstedt ist es gelungen, 0,9 Hektar Erlenwald am nordöstlichen Rand des Kleinen Offenseth-Bokelsesser Moores von einer Erbengemeinschaft zu erwerben. Der Kauf wurde im August 2025 abgeschlossen. Den bisherigen Eigentümern war es ein besonderes Anliegen, dass das Waldstück in die Hände des Naturschutzes gelangt – ein Wunsch, den wir sehr gern erfüllt haben.
Im November 2025 haben bereits erste vorbereitende Maßnahmen zur Vernässung einzelner Waldbereiche begonnen. Ziel ist es, mithilfe eines kleinen Baggers geeignete, dauerhaft nasse Strukturen zu schaffen, die dem Kranich als potenziellem Brutplatz dienen können.
Mit dem Erwerb und der behutsamen ökologischen Aufwertung dieses Areals möchten wir einen weiteren Beitrag zur Förderung naturnaher Lebensräume im Moorumfeld leisten.
Fotos: NABU Barmstedt/Text: H.-P. Lohmann
Am 24. August 2024 fand eine Sommerradtour um das Klein Offenseth - Bokelsesser Moor statt. Am Startpunkt auf dem Parkplatz vor der Gaststätte zum Pilz fanden sich 26 Interessierte ein.
Bei sehr schönem Sommerwetter startete die Tour zunächst Richtung Nordwesten.
Über Aspern ging es durch die Offenauniederung, durch Klein Offenseth und von dort die Straße Zum Hochmoor.
Bei mehreren Stopps informierte Hans-Jürgen Raddatz über die Ökologie der unterschiedlich bewirtschafteten Flächen und über das Vorkommen der verschiedenen Vogelarten.
Das größte Vorkommen von Brutvögeln findet sich auf einer Eigentumsfläche des NABU Barmstedt. In den vereinseigenen extensiv bewirtschafteten Wiesen finden sich auch seltene Wintergäste ein. So berichtete Hans-Jürgen Raddatz, der in diesem Gebiet seit Jahrzehnten Vogelkartierungen durchführt.
Das Moorgebiet wurde weiter umrundet und die Tour endete an einem Treffpunkt des Betreuungsvereins Klein Offenseth - Bokelsesser Moor, dem so genannten Schafstall.
Dort hatten Evelyn B. und Marianne L. eine schöne Kaffeetafel vorbereitet. Die Tour fand ihren Abschluss bei Kaffee und Kuchen, Wassermelone und Kaltgetränken.
Fotos: M. Lohmann/Text: M. Lohmann
In insgesamt vier Einsätzen im Januar und Februar 2024 wurden im Klein Offenseth - Bokelsesser Moor zunächst einige Birken gefällt und zersägt und von der Fläche getragen.
An den beiden Aufräum-Aktionen zusammen mit dem 'Moorverein' beteiligten sich sehr viele Helfer.
Es handelte sich um eine Pflegemaßnahme zum Entbirken dieses Hochmoores dass sich in Sukzession befindet.
Ein intaktes Hochmoor ist baumlos. Bäume entziehen dem Moor Wasser und werden darum auf den regenerationsfähigen Flächen entfernt.
Die gefällten Birkenabschnitte wurden am Rand der Moorparzellen aufgeschichtet und dienen dort vielen Arten als Lebensraum.
Dank der guten Beteiligung an den Aufräum-Aktionen war die Arbeit jeweils bis zum Mittag erledigt. Zum Abschluss der Aufräum-Aktionen gab es für alle Helfer im Schafstall (Versammlungsort des 'Moorvereins') eine Suppe.
Fotos/Text: M. Lohmann
Am 23.04.2023 fanden sich am frühen Morgen 26 Personen zur Vogelbeobachtung auf dem Barmstedter Friedhof ein und folgten Hans-Jürgen Raddatz auf seiner informativen Tour, bei der man auch die Gesänge der Vögel kennenlernen konnte. Am frühen Vormittag ließen sich verschiedene Vogelarten beobachten. Neben den häufigeren Singvogelarten wie zum Beispiel Buchfink, Rotkehlchen, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke, Heckenbraunelle, Kleiber, Zaunkönig und Kohlmeise konnte auch ein Kernbeißer bei der Brut beobachtet werden. Ringeltauben, Eichelhäher und Buntspechte zeigten sich den Teilnehmern, während Singdrosseln nur zu hören waren. Hoch am Himmel kreisten zwei Mäusebussarde und ein Weißstorch. Zu allen Vogelarten wussten Hans-Jürgen Raddatz und Hans-Peter Lohmann viel Interessantes zu berichten.
Abgebildete Vögel: Rotkehlchen, Buntspecht, Kernbeißer
Fotos/Text: M. Lohmann
Am 17.12.2022 wurden von uns ein Teil der NABU-Kopfweiden gepflegt. Bei -5 Grad trafen sich 9 Aktive bei Schiereneichen und machten sich zu Fuß auf den Weg ins Moor. Dort hatten Hans-Jürgen Raddatz und Katja Erber bereits einige Weiden auf den Kopf gesetzt. Das Schnittgut musste zum Abtransport aufgeschichtet werden. Die Arbeit ging bei Sonnenschein in der traumhaften Winterlandschaft schnell von der Hand. Zwei Stunden später war die Arbeit getan. Reinhard Kühl ist Eigentümer der Feuchtwiese, auf der die Kopfweiden stehen. Er gab für alle belegte Brötchen aus. Dazu gab es Punsch und Kaffee in einer alten Kate.
Fotos: M. Lohmann, H.-P- Lohmann
Am 19.11.2022 haben wir eine Heidefläche im Vielmoor abgeforkt, auf der zuvor Pfeifengras und Baumschösslinge abgemäht wurden. Die hier neben der Besenheide vorkommende Glockenheide wurde möglichst geschont. Im Anschluss an die Arbeit gab es Eibrote, Kekse und Getränke.
Fotos: M. Lohmann, H.-P- Lohmann, E. Bischoff